Rundum gut versorgt

Unsere Leistungen

Diagnose- und Therapieverfahren nach dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Behandlungsspektrum

Vorsorgeuntersuchungen

  • Untersuchung der Augen beim Kind.
  • Untersuchung der Augen mit modernster Technik.
  • Unsere Ärzte sind bestens ausgebildet.
  • Bestens versorgt in der Augenpraxisklinik Raesfeld.
  • Genaue Aufklärung vor jeder Behandlung.
  • Kommen Sie zu unseren Themenabenden um mehr zu erfahren.
  • Augenpraxisklinik Raesfeld - langjährige Erfahrung bei Augenoperationen.
Ihre Augentagesklinik in Raesfeld

Wir sind für Sie da

Alle Kassen - Termine nach Vereinbarung: Telefon 02865 60 96 10

Öffnungszeiten

Mo 8.00 - 12.00 & 14.30 - 18.00 Uhr
Di 8.00 - 12.00 & 14.30 - 18.00 Uhr
Mi 8.00 - 12.00 Uhr
Do 8.00 - 12.00 & 14.30 - 18.00 Uhr
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46348 Raesfeld

Eingang Augenkpraxisklinik Raesfeld

Über Uns

Die Augentagesklinik Raesfeld wurde als Tochter der Augenklinik Ahaus im März 2009 eröffnet. Für unsere Patienten rund um Raesfeld haben wir damit eine regionale Versorgungslücke geschlossen und leisten eine wohnortnahe Versorgung.

Der Erhalt Ihrer Augengesundheit und ihre Wiederherstellung sind unsere tägliche Herausforderung. Mit unserem Anspruch „Qualität, die man sieht“ setzen wir dies zum Wohle unserer Patienten um.

Qualitätsmanagement Empfehlen Sie uns                       Das Uganda-Projekt



Unsere Ärzte

Dr. Ralf Gerl

Dr. Ralf Gerl

Als Pionier der modernen Augenheilkunde eröffnete der ärztliche Direktor Dr. Ralf Gerl 1992 als einer der ersten in Deutschland eine private Augenklinik. Inzwischen gehören sieben Standorte im Münsterland zur Gruppe der „Augenärzte DR. GERL & KOLLEGEN.

Die Patienten profitieren von über 40 Jahren operativer Erfahrung und wissenschaftlicher Tätigkeit mit dem Schwerpunkt auf der Behandlung des Grauen Stars (Katarakt) mit Speziallinsen.

Mazen Al Saad

Mazen Al Saad

Seit 2009 ist Mazen Al Saad in der Augentagesklinik Raesfeld Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Gesundheit Ihrer Augen geht.

Seine Schwerpunkte sind Operationen des Grauen Stars (Katarakt), Diagnostik und Therapie bei Glaukom (Grüner Star) und AMD (Altersabhängige Makuladegeneration).

Mehr wissen

Augenkrankheiten

Nützliche Informationen und Broschüren.

Wie bemerke ich einen Grauen Star?

Das scharfe Sehen wird langsam schlechter, die Farbwelt verblasst, die Welt um mich herum ist ständig neblig, ich bin blendempfindlicher, die Kontraste nehmen ab.

Die Operation des Grauen Stars

Nachdem das Auge in der Augenarztpraxis gründlich untersucht wurde, wird in einem eingehenden Gespräch erwogen, ob eine Operation des Grauen Stars bereits sinnvoll ist.

Vor der Operation untersucht Sie ein Narkosearzt und entscheidet nach Feststellung des allgemeinen Gesundheitszustandes über die Art der Betäubung und ob der Eingriff stationär oder ambulant durchgeführt werden sollte.

Wenn Sie es wünschen, können Medikamente zur Entspannung und Beruhigung verabreicht werden. Gleichzeitig werden Ihnen Augentropfen gegeben, die die Pupille erweitern. Danach werden Sie in den Operationsraum gebracht.

Hier beginnt die eigentlich Vorbereitung zur Operation. Regelmäßig werden von unserem Anästhesie-Team Herz- und Kreislauf überwacht und eine Infusion zur Kreislaufstabilisierung angelegt. Anschließend wird das Auge entweder örtlich betäubt oder Sie erhalten eine Narkose. In beiden Fällen ist die Operation völlig schmerzlos.

Unmittelbar vor dem operativen Eingriff wird Ihr Auge mit einer desinfizierenden Lösung gründlich gereinigt und Sie werden mit sterilen Tüchern abgedeckt. Im OP-Saal führt der Operateur den Eingriff an Ihrem Auge unter einem Operationsmikroskop durch.

Nach der Operation werden Sie im Ruheraum betreut. Wenn der Narkosearzt die Entlassungsfähigkeit festgestellt hat, können Sie die Klinik mit einer Begleitperson verlassen.

Wie geht es zu Hause weiter?

Ihr Augenarzt wird Ihnen Kontrolltermine mitteilen. In den Tagen und Wochen nach der Operation müssen regelmäßig Augentropfen nach Vorschrift des behandelnden Arztes genommen werden. Schon nach wenigen Wochen erhalten Sie eine Übergangsbrille, die nach etwa drei Monaten durch die endgültige Brille ersetzt wird. Nach Abschluss der Behandlung sollte ihr operiertes Auge alle sechs bis zwölf Monate untersucht werden.

Fragen und Antworten zum Grauen Star

Welche Sehleistung kann ich nach der Operation erwarten?

Obwohl einige Patienten schon in den ersten Tagen nach der Operation eine Sehverbesserung bemerken, ist eine deutliche Besserung erst in den ersten ein bis zwei Wochen nach der Operation zu erwarten, wobei Verschwommen- oder Doppeltsehen als normale Erscheinungen während der Heilphase auftreten können. Die endgültige Sehleistung ist selbstverständlich auch von zusätzlichen Augenkrankheiten abhängig, die nicht durch eine Staroperation beeinflusst werden können.

Kann bei einem linsenlosen Auge nachträglich eine Kunstlinse eingesetzt werden?

Ja, auch bei Patienten, die früher ohne Kunstlinsenimplantationen am Grauen Star operiert wurden und anschließend Kontaktlinsen oder eine Starbrille getragen haben, kann nachträglich eine Kunstlinse in das Auge eingesetzt werden. Hierfür gibt es Spezial-Linsen.

Bin ich nicht zu alt für eine Operation?

Nein! Eine Staroperation kann in jedem Alter durchgeführt werden.

Wie muss ich mich nach der Operation verhalten?

Da Sie vor der Operation beruhigende Medikamente erhalten haben, sollten Sie nach der Operation nur in Begleitung den Heimweg antreten. Zuhause können Sie Fernsehen, leichte Arbeiten und kurze Spaziergänge ohne Bedenken schon nach der Operation vornehmen. In den nächsten Tagen dürfen durchaus die Haare bereits gewaschen werden. Langes Lesen, Reiben oder Drücken am Auge sollten unbedingt vermieden werden. Eigenes Autofahren muss Ihnen nach Untersuchung der Augenarzt erst erlauben.

Gibt es unterschiedliche Kunstlinsen?

Ja, neben falt- oder rollbaren Acryl-, Silikon- oder Hydrogel-Linsen werden selten auch nicht verformbare Linsen aus dem Kunststoff PMMA eingesetzt. Außerdem stehen Sonderlinsen wie Blaufilterlinsen, asphärische, torische und heparinmodifizierte Linsen für spezielle Indikationen zur Verfügung. Ihr Augenarzt berät Sie gern. Es werden weitere Sonderlinsen angeboten, mit denen sowohl in der Ferne als auch im Leseabstand gut gesehen werden kann, sog. Multifocallinsen. Je nach Augenbefund wird selbstverständlich für jeden Patienten der vorteilhafteste Linsentyp ausgewählt.

Erhält jeder Patient die gleiche Linse?

Nein. Jedes Auge ist individuell gebaut. Aus diesem Grund werden die Hornhautradien, die Tiefe der vorderen Augenkammer sowie echographisch die Gesamtlänge des Augapfels mit Ultraschall gemessen. Mittels eines Computers wird aus diesen Messergebnissen die Brechkraft der geplanten Linse individuell berechnet. Manche Sonderlinsen erstatten gesetzliche Krankenkassen nicht. Es muss dann die Operation des grauen Stars selbst bezahlt werden. 7. Wird das Auge die künstliche Linse vertragen? Künstliche Linsen sind aus sehr gut verträglichen Kunststoffen (PMMA, Silikon, Acryl) gefertigt, von denen lebenslang keine Abstoßungsreaktionen zu erwarten sind.

Kosten der Grauen Star Operation

Derzeit übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ambulante Star-Operation in vollem Umfang.

Für die hochpräzise Vermessung des Auges mit dem IOL-Master kommt für gesetzlich Versicherte jedoch eine Eigenleistung in Höhe von ca. 60,- EUR zum Ansatz. In manchen Fällen können speziell erforderliche Linsen ebenfalls zusätzliche Kosten verursachen.

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Was ist ein Grüner Star?
Unter Grünem Star oder Glaukom versteht man eine Drucksteigerung im Augeninneren, die häufig, begleitet von einer gestörten Durchblutung, zur Schädigung des Sehnerven führt.

Der Überdruck im Auge bewirkt ein langsam fortschreitendes Absterben der empfindlichen Sehnervenfasern. Das auf der Netzhaut aufgenommene Bild kann dann nur noch unvollständig an das Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet werden. Dieser Vorgang bewirkt einen zunehmenden Gesichtsfeldverlust, der bis zur Erblindung führen kann.

Noch zu wenig bekannt ist, dass der Grüne Star (Glaukom) in den Industrienationen eine der häufigsten Erblindungsursachen ist. In Deutschland haben 10% der über 40jährigen einen erhöhten Augeninnendruck und zählen damit zur Risikogruppe. Ein rechtzeitiges Erkennen mit entsprechender Behandlung kann das Sehvermögen retten.

Wie entsteht ein Grüner Star (Glaucom)?

Das Auge braucht zur Erhaltung von Form und Sehfunktion einen bestimmten Innendruck. Im normalen Auge wird dieser Druck erzeugt durch ein Gleichgewicht zwischen produziertem und abfließendem Kammerwasser. Das Kammerwasser, das auch wichtige Nährstoffe für Augenlinse und Hornhaut enthält, wird vom Ziliarkörper produziert und fließt dann von der hinteren in die vordere Augenkammer.Dort strömt es durch ein Maschenwerk (Trabekelwerk) über den Schlemm'schen Kanal in den Blutkreislauf.

Im Laufe des Lebens, besonders ab dem 40. Lebensjahr, wird das Trabekelwerk weniger durchlässig, so dass bei gleich bleibender Produktion und behindertem Abfluss von Kammerwasser der Augeninnendruck allmählich den normalen Grenzwert übersteigt.

Seltenere Ursachen für eine Abfluss-Störung mit entsprechendem Druckanstieg sind vorangegangene Erkrankungen des Auges wie Durchblutungsstörungen (fortgeschrittener diabetesbedingter Gefäßschaden, Zustand nach Thrombose) und Entzündungen im Augeninnern.

Eine besondere Form ist das akute Winkelblockglaukom, das mit starken Schmerzen, erheblicher Verschlechterung des Sehens und einem roten Auge einhergeht. Ursächlich ist hier eine plötzliche Blockierung des Kammerwinkels durch eine Annäherung der Iris an die Hornhaut. Die Folge ist ein extremer Druckanstieg. Nur die sofortige augenärztliche Behandlung kann eine Erblindung verhindern.

Neben dem erhöhten Augeninnendruck kann auch die schlechte Durchblutung des Sehnerven für die Glaukomentstehung eine Rolle spielen. Als Risikofaktoren gelten hier Diabetes mellitus, ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, zu dickflüssiges Blut oder ein altersbedingter Gefäßschaden. Hier bedeutet die frühe Erkennung und Behandlung durch den Hausarzt eine wichtige Unterstützung der augenärztlichen Behandlung des Grünen Stars.

Grüner Star: Früherkennung durch Vorsorgeuntersuchung

Diese Erkrankung verursacht zu Beginn keinerlei Beschwerden. Der schleichende Krankheitsverlauf bringt es mit sich, dass man sich an beginnende Einschränkungen des Gesichtsfeldes gewöhnt und erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt, dass nur noch ein zentraler Gesichtsfeldrest verblieben ist.

Der Betroffene kann also die Erkrankung am Grünen Star nicht rechtzeitig selber erkennen - dies kann nur der Augenarzt. Bei fortschreitendem Grünen Star verengt sich das Gesichtsfeld immer weiter, bis schließlich nur noch ein kleiner zentraler Ausschnitt gesehen wird.

Da sich schon vorhandene Schäden nicht mehr beseitigen lassen, ist die Früherkennung für die Erhaltung Ihres Sehvermögens so wichtig. Wenn Sie über 40 Jahre alt sind, sollten Sie mindestens einmal jährlich zum Augenarzt gehen. Vor dem 40. Lebensjahr sollten Sie Ihre Augen einmal jährlich untersuchen lassen, wenn Sie Diabetiker, blutdruckkrank oder hochgradig kurzsichtig sind oder auch, wenn in Ihrer Familie jemand am Grünen Star erkrankt ist.

Wie wird der Grüne Star behandelt?

Am Anfang steht in der Regel die Behandlung mit drucksenkenden Augentropfen. Um das für Sie beste Medikament auszuwählen, ist es wichtig, daß Sie Ihren Augenarzt über die vom Hausarzt behandelten Krankheiten und verordneten Medikamente informieren.

Die konsequente und pünktliche Anwendung der Augentropfen und das Einhalten der regelmäßigen Arzttermine zur Kontrolle des Augeninnendrucks, des Sehnervenkopfes sowie des Gesichtsfeldes sind wesentliche Voraussetzung für den Behandlungserfolg. Ist eine ausreichende Druckregulierung mit Medikamenten nicht möglich, besteht eine gute Chance, den Druck durch eine Laserbehandlung oder eine Operation zu senken.

Wenn die Möglichkeit der Früherkennung genutzt wird und die jeweilige Behandlung unter zuverlässiger Mitarbeit des Patienten verläuft, braucht eine Erblindung durch die Krankheit Grüner Star nicht mehr gefürchtet zu werden.

Die häufigsten Fragen zum Grünen Star

Ist der Grüne Star erblich?

Ja. Es handelt sich, ähnlich wie beim Diabetes mellitus, um eine Neigung zur Entwicklung dieser Krankheit. Wenn verschiedene Faktoren vorliegen, steigt das Risiko der Erkrankung, insbesondere wenn Verwandte ersten Grades einen Grünen Star haben.

Kann der Grüne Star geheilt werden?

Nein. Der Grüne Star ist eine chronische Erkrankung, dessen Folgeschäden bis zum Verlust des Sehvermögens führen. Bei rechtzeitiger Behandlung kann das allerdings durch die heutigen Therapiemöglichkeiten vermieden werden.

Können Kinder am Grünen Star erkranken?

Ja. Der angeborene Grüne Star entsteht durch eine Fehlentwicklung im Bereich des Kammerwinkels. Die Symptome sind Lichtscheuheit, Augentränen und gelegentlich fällt eine Trübung der sonst klaren Hornhaut auf. Auffallend "schöne", große Augen eines Babys können ein Hinweis für einen angeborenen Grünen Star sein. Verlieren Sie beim ersten Verdacht keine Zeit und lassen Sie sich umgehend von Ihrem Augenarzt beraten.

Kann man durch spezielle Lebensweise einen Grünen Star verhindern oder bei eingetretener Erkrankung die Behandlung unterstützen?

Neben der allgemein gültigen Empfehlung zu einer gesunden Lebensführung gibt es keine spezielle Lebensweise, die einem Grünen Star vorbeugen könnte. Ein bis zwei Tassen Kaffee oder Tee zum Frühstück und nach den Hauptmahlzeiten sind erlaubt. Der Genuss eines Glases Weines oder das Glas Bier am Abend schaden nicht. Als Raucher müssen Sie jedoch, spätestens wenn Gesichtsfeldausfälle eingetreten sind, jede Form von Nikotingenuss aufgeben.

Ist ein Grüner Star-Patient für den Straßenverkehr tauglich?

Im allgemeinen ja, außer der Patient hat fortgeschrittene Gesichtsfeldeinschränkungen, so dass Risikosituationen im Straßenverkehr nicht mehr sicher erkannt werden können. Besprechen Sie diese Frage aber auf jeden Fall mit Ihrem Augenarzt.

Grüner Star (Glaucom): Vorsorge durch Früherkennung

Die häufigste, durch Früherkennung vermeidbare Erblindungsursache in Deutschland ist das Glaukom (Grüner Star). Meist genügt die rechtzeitige, medikamentöse Therapie, um das Sehvermögen zu erhalten.

Glaukom-Präparate sind sehr wirksam: Sie können allerdings keine Glaukom-Schäden rückgängig machen, sondern nur bewahren, was an Funktion noch vorhanden ist. Wird ein Glaukom nicht erkannt und entsprechend behandelt, zerstört die Krankheit den Sehnerv – schmerzlos und zunächst ohne erkennbare Symptome. Erst wenn große Teile des Gesichtsfeldes unrettbar verloren sind, merkt der Betroffene seinen Sehschaden.

Etwa drei Millionen Mitbürger leiden an einer Vorstufe des Glaukoms – aber viele von ihnen wissen es nicht. Das Risiko der Erkrankung steigt vom 40. Lebensjahr an stetig. Obwohl so viele Menschen in Deutschland von Erblindung bedroht sind, sehen die Gesetzlichen Krankenkassen keine Vorsorge-Untersuchung vor. Bisher haben die Augenärzte bei Patienten ab 40, z.B. im Rahmen einer Brillen-Verordnung, Augeninnendruck und Augenhintergrund kostenlos untersucht. Nach den restriktiven Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen ist diese Initiative zum Wohl des Patienten jetzt nicht mehr möglich, weil unzulässig.

Nur wenn nachweisbar ein Glaukom-Verdacht besteht, etwa weil enge Verwandte von der Krankheit betroffen sind, übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Untersuchung. Weitere individuelle Risikofaktoren, die zur Untersuchung im Rahmen der Versicherungsleistung berechtigen, sind u.a. eine deutliche, familiäre Belastung und durch Diabetes mellitus geschädigte Augen.

Aber tatsächlich sind in Deutschland mehrere Millionen Menschen, auch ohne diese vom Gesetzgeber anerkannten Risikofaktoren, vom Grünen Star bedroht.

Darum werden die Patienten in allen Augenarztpraxen von nun an verstärkt über die Gefahr einer unerkannten Glaukom-Erkrankung aufgeklärt. Darüber hinaus wird ihnen als individuelle Gesundheitsleistung (IGel) eine Vorsorge-Untersuchung angeboten. So kann jeder diese so wichtige Leistung in Anspruch nehmen - quasi als selbst zahlender Privatpatient. Sollte der Augenarzt ein Glaukom entdecken, dann übernimmt die Gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die weitere Behandlung.

Wegen der schwerwiegenden Folgen eines nicht aufgedeckten Glaukoms, muss der Augenarzt einen Patienten, der die freiwillige Vorsorge-Untersuchung ablehnt, bitten, durch seine Unterschrift zu bestätigen, dass er von ihm aufgeklärt wurde.

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Die Makula ist die Stelle des schärfsten Sehens, weil sich dort die höchste Dichte an Sinneszellen befindet. Mit zunehmendem Alter lagern sich Stoffwechselreste ab, die deren Funktion beeinträchtigen können. Bei fortschreitender Erkrankung werden die Sinneszellen unterversorgt und können absterben. Ein rechtzeitiges Erkennen mit entsprechender Behandlung kann das Sehvermögen retten.

Trockene und feuchte AMD

Bei der Makuladeneration unterscheiden wir zwischen der trockenen und feuchten Verlaufsform.

Mit ca. 85 Prozent ist trockene Form weitaus häufiger. Hier kommt es über Jahre zum Verlust von lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut des Auges und somit zu einer langsamen Sehverschlechterung bei meist lang erhaltener Lesefähigkeit. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit noch nicht bekannt.

Die feuchte Form der Makuladegeneration ist wesentlich seltener, aber tritt in sehr aggressiver Forma auf. Dabei wachsen krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut ein. Die Gefäßwände sind undicht, Flüssigkeit und Blutbestandteile treten aus. In der Folge kommt es zu einer fortschreitenden Vernarbung mit Zerstörung der empfindlichen Nervenschicht der Netzhaut.

Bei dieser Verlaufsform kann innerhalb kurzer Zeit ein massiver Sehverlust eintreten. Die AMD verursacht keinerlei Schmerzen.

Gibt es wirksame Therapien bei Makuladegeneration?

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass grundsätzlich Verbesserungen möglich sind, sofern noch minimale Grundfunktionen der Gefäße vorhanden sind. Wenn die feuchte Makuladegeneration in einem frühen Stadium erkannt wird, kann der Augenarzt mit einem Laserstrahl aussprossende und undichte Gefäße veröden.

Eine Behandlung mit Injektionen (Avastin/Lucentis) kann auch zu einem sehverbessernden Effekt führen. Auch eine merkliche Verlangsamung des Krankheitsverlaufes kann festgestellt werden. Ob eine dauerhafte Stabilisierung möglich ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Wenn die Augenlinse nicht mehr flexibel ist

Mit zunehmenden Alter verliert die Augenlinse an Elastizität. Dadurch lässt ihre Fähigkeit nach, sich unterschiedlichen Sehabständen anzupassen. Je näher etwas vor die Augen rückt, umso unschärfer wird es. Vom Sehempfinden ist die Alterssichtigkeit vergleichbar mit der Weitsichtigkeit. Ab ca. 45 Jahre braucht jeder Mensch eine Lesebrille. Kurzsichtige meist erst etwas später.

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Gut Sehen ist Lebensqualität

Der Verbund der Augenkliniken und Augenpraxen informiert seine Patienten über Leistungen einer verbesserten Medizin. Damit sind Leistungen gemeint, die von den Krankenkassen zwar gefordert werden, aber über das Wirtschaftlichkeitsgebot der Krankenkassen hinausgehen.

In dieser Broschüre erhalten Sie Informationen zu: Grüner Star (Früherkennung, Pascal-Tonometrie, Heidelberger Retina-Tomographie, Nerve Fiber Analyser), Hornhaut (Endothelzellmessung), Grauer Star (Optische Biometrie, Pentacam®-Untersuchung), Netzhaut (Optische Kohärenztomographie, Optomap), Dokumentation (Spaltlampenfotografie), Kinder (Vorsorge und Früherkennung)

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Wenn das Auge zu lang ist.

Der Brennpunkt liegt vor der Netzhaut. Ursache ist meist ein zu langer Augapfel. Gegenstände werden erst kurz vor dem Auge gut erkannt und Entferntes wird nur unscharf gesehen.

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Wenn das Auge zu kurz ist.

Der Brennpunkt liegt hinter der Netzhaut, weil der Augapfel zu kurz ist. Weit entfernte Dinge können von jüngeren Menschen oft noch scharf gesehen werden. Je näher etwas ist, umso schlechter können Weitsichtige es sehen. Bei stärkerer Weitsichtigkeit ist die Nah- und Fernsicht nicht gut.

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Wenn die Hornhaut nicht rund (ver)läuft.

Bei dieser Fehlsichtigkeit, die auch unter den Begriffen Astigmatismus oder Stabsichtigkeit bekannt ist, wird ein Punkt als Strich (Stab) auf der Netzhaut abgebildet. Gegenstände werden "verzerrt" wahrgenommen. Ursache dieser Fehlsichtigkeit ist eine ungleichmäßige Wölbung der Hornhaut.

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Gut Sehen ist Lebensqualität

Das menschliche Auge ähnelt einer Kamera: Hornhaut, Pupille und Augenlinse sind zusammen wie ein Kameraobjektiv für die Schärfe der Bilder verantwortlich.

Licht fällt auf unser Auge und wird durch die Hornhaut und die Linse gebrochen. Dadurch werden die Lichtstrahlen auf der Netzhaut gebündelt, wo sie in elektrische Impulse umgewandelt werden. Über den Sehnerven werden die Signale an das Gehirn weitergeleitet, welches die Informationen zu einem Bild verarbeitet.

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Gut Sehen ist Lebensqualität

Eine Erkrankung der Makula, die in der Netzhautmitte für die zentrale Sehkraft notwendig ist, wie zum Beispiel das Lesen und das Erkennen von Gesichtern, kann eine epiretinale Gliose oder ein Makulaloch zur Ursache haben.

In dieser Broschüre erhalten Sie Informationen zu: Wie funktioniert das Auge?, Was ist Gliose und Makulaforamen?, Ursachen der epiretinalen Gliose und des Makulaforamens, Gliose und Makulaforamen aus der Sicht des betroffenen Patienten, Wie kann ich die Funktion der Makula testen?, Optische Kohärenztomographie (OCT), Operation der epiretinalen Gliose und des Makulaforamens, Ablauf des Klinikbesuchs, Ablauf am Operationstag, Nach der Operation

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Adresse

  • Augentagesklinik Raesfeld
    Dr. med. Ralf Gerl
    Mazen Al Saad

    Marbecker Straße 2
    46348 Raesfeld
  • Telefon und Fax Tel. 02865 60 96 10
    Fax 02865 60 96 11 1
  • E-mail augenarzt-raesfeld@augenklinik.de

Impressum

Dienstanbieter
Augenklinik Ahaus G+H GmbH & Co. KG
Am Schloßgraben 13
48683 Ahaus

Telefon (0 25 61) 955 55
Telefax (0 25 61) 955 59

info@augenklinik.de

Geschäftsführung: Marianne Busch
Komplementär: G+H Verwaltungs-GmbH
Sitz der Gesellschaft: Ahaus HRA 1782 Amtsgericht Ahaus
USt.-ID-Nr. DE 123 784 315

Zuständige Behörde:
Ärztekammer Westfalen-Lippe, geltende berufsrechtliche Regelungen siehe www.aekwl.de , sowie Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, www.kvwl.de.

Redaktion:
Dr. Ralf Gerl, Ärztliche Leitung Augenklinik Ahaus
Dipl. Ing. (FH) Matthias Müller, Medizintechnische Leitung
Ruth Würz, Leitung Unternehmenskommunikation

Gestaltung, Umsetzung und Technische Administration: Kraft Marketing GmbH, Full-Service Marketingagentur.
www.kraft-gmbh.de

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Notfall Informationen



Hier finden Sie einige Ratschläge für Sofortmaßnahmen, falls mit Ihren Augen etwas nicht stimmt.
Im Zweifel bitte immer zum Arzt.


1. Akuter Sehverlust, Schatten, Schwarzwerden, totale Erblindung

Sie haben einen totalen und akuten Sehverlust auf einem Auge?
Der plötzliche, totale Seherlust ist immer ein dringender Notfall und bedarf baldmöglichst einer augenärztlichen Behandlung. Bei Gefässverschlüssen / Thromben entscheiden Minuten über Erblindung oder Sehvermögen.

Handlung: Gehen Sie sofort ins Krankenhaus oder zum Augenarzt

2. Blitze sehen

Sie sehen Blitze in der Dämmerung, beim Herumschauen oder sehen aufsteigenden Rauch oder zunehmende Schatten?
Das kann eine beginnende Netzhautablösung bedeuten. Größere Gebiete, die sehr schnell grau oder schwarz werden und sektorförmige Ausfälle deuten auf eine Blutung oder auf Gefässprobleme hin.
Handlung: Gehen Sie sofort ins Krankenhaus oder zum Augenarzt

3. Verätzung/Verbrennung

Sie haben Ihr Auge mit einem Stoff verätzt oder verbrannt (z.B. Pfefferspray)?
Sie müssen das Auge unbedingt vor weiterem Schaden bewahren! Die Sekunden zählen, damit der Stoff nicht tiefer ins Gewebe gelangt.

Handlung: Spülen Sie das Auge mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser oder einer geeigneten Spüllösung (falls sofort zur Hand). Achten Sie insbesondere bei Pfefferspray darauf, dass Sie nicht das Gesicht reiben und dadurch den Wirkstoff noch im Gesicht verteilen. Wird es während der Spülung für Sie nicht kurzfristig besser oder wissen Sie bereits, dass Sie einen gefährlichen Stoff in die Augen bekommen haben, organisiseren Sie in jedem Fall sofort eine Fahrt ins Krankenhaus oder zum Augenarzt.

4. Schnitt / schnittartiger Kratzer, Fremdkörper im Auge

Sie haben einen Schnitt im Auge oder wurden am Auge gekratzt? Steckt ein Fremdkörper im Auge oder ist das Auge in tiefen Schichten verletzt und blutet ggf. sogar? Können Sie bei Ihrer Verletzung unterscheiden zwischen "am Auge" (Hornhaut/Bindehaut) und "im Auge" (tiefer als Oberfläche) und würden Sie sagen, Ihre Verletzung liegt im Auge?

Verletzungen die buchstäblich "ins Auge gegangen" sind, müssen wahrscheinlich operiert werden - in der Regel innerhalb kürzester Zeit.

Handlung: Lassen Sie den Fremdkörper stecken, wenn er im Auge ist und das Auge möglichst in Ruhe. Begeben Sie sich sofort in ein Krankenhaus. Fassen Sie das Auge oder den Fremdkörper nicht an. Decken Sie das Auge ggf. leicht ab, um ggf. Blutfluss aufzunehmen.

5. Fremdkörper auf dem Auge/unter dem Lid, Kratzer an der Augenoberfläche

Sie haben einen Fremdkörper auf dem Auge oder wurden gekratzt? Können Sie bei Ihrer Verletzung unterscheiden zwischen "am Auge" (Hornhaut/Bindehaut) und "im Auge" (tiefer als Oberfläche) und würden Sie sagen, Ihre Verletzung liegt nicht im Auge?

Fremdkörper oder leichtere Kratzer auf Horn- und Bindehaut sowie unter dem Augenlid sind, im Gegensatz zu Schnitten, häufiger anzutreffen, z.B. durch Späne beim Schleifen, Ast beim Spaziergang, Fingernagel des Kleinkindes etc.. Manchmal sind sie auch, so wie ein Schnitt, mit großen Schmerzen verbunden und deshalb nicht von einer tiefen Verletzung zu unterscheiden.

Handlung: Spülen Sie bei Fremdkörpern das Auge mit Wasser und vermeiden Sie starkes Reiben! Befindet sich der Fremdkörper unter den Lidern (z.B. das obere), schauen Sie nach unten oder umgekehrt. Fassen Sie das betroffene Lid an den Wimpern und stülpen Sie es vorsichtig nach außen um. Versuchen Sie dann einen Q-Tip am Lid abzurollen und so den Fremdkörper zu entfernen. Kann der Fremdkörper dadurch nicht entfernt werden oder wurden sie gekratzt und empfinden weiterhin anhaltenden Schmerz, suchen Sie unbedingt einen Augenarzt oder eine Krankenhaus zur Untersuchung der Verwundung und ihrer Tiefe auf. Hier erhalten Sie schmerzstillende und entzündungshemmenden Tropfen oder Salben.

6. Schlag aufs Auge

Sie haben einen Schlag aufs Auge bekommen (Faust , Ball etc.)?

Die Folgen können von Bluterguss über Schäden am Augapfel, Deformationen bis hin zum Bewegungsverlust oder gar Sehverlust der Augen reichen. Spätschäden wie Grüner Star, Grauer Star und Netzhautablösung sind dabei immer denkbar.
Handlung: Horchen Sie in sich hinein und versuchen Sie das Ausmaß der Verletzung einzuschätzen. Im Zweifel immer einen Arzt aufsuchen! Wenn sie schlechter sehen, Doppelbilder haben oder ihr Auge sich nicht richtig bewegen lässt, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen!

7. Gereiztes Auge

Jucken oder tränen Ihre Augen, sind sie rot oder fühlen sie sich trocken an? Das kann viele Ursachen haben. Staub, Blüten, Wind usw.

Handlung: Oft genügt es, befeuchtende Tropfen zu benutzen. Bei einer leichten Bindehautentzündung dürfen Sie auch reizmildernde Tropfen einträufeln. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Bei gereizten oder verklebten Augen hilf auch ein Auswaschen mit Kamillenumschlägen. Achten Sie darauf, keine alkoholischen Extrakte (wie z.B. Kamillosan) zu verwenden. Nach drei Tagen muss ein Erfolg spürbar sein. Ansonsten ist eine Kontrolle beim Augenarzt dringend angeraten. Sollten sich die Symptome wiederholen, muss auch die Ursache abgeklärt werden (chonische Erkrankung, ungesunde Wohnumgebung, etc.).




Notfallnummern



Lebensbedrohliche Lage

Tel.: 112 (Feuerwehr) Erreichbarkeit:
Rund um die Uhr erreichbar

Arztnotruf, Hausbesuche

Tel.: 116 117 (Arztrufzentrale)

Ereichbarkeit:

Mo, Di, Do
Mi, Fr
Sa, So, Feiertag
  18 bis 8 Uhr
  13 bis 8 Uhr
  8 bis 8 Uhr



Apothekennotdienst, Giftnotdienst

Notfalldienst Augenärzte:

www.kvwl.de/notdienste

Tüv Zertifikat

Qualität, die man sieht...

... von Anfang an:

• Qualitätsmanagement nach der ISO-Norm 9001 seit dem Jahr 2000
• Mitglied im OcuNet-Verbund

Systematisches Qualitätsmanagement:

Als eine der ersten deutschen Augenkliniken hat die Augenklinik Ahaus ein systematisches Qualitätsmanagement eingeführt, das seit dem Jahr 2000 nach der ISO-Norm 9001 zertifiziert ist. Unsere Ärzte nehmen mehrmals jährlich an nationalen und internationalen Kongressen teil, um stets auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand zu sein. Auch die nichtärztlichen Mitarbeiter/innen bilden sich regelmäßig weiter, um kompetente Ansprechpartner für unsere Patienten und verlässliche Mitarbeiter für die Operateure zu sein.

Dass Technik und Ausstattung auf dem neuesten Stand sind, ist für uns selbstverständlich. Alle Abläufe verlaufen nach strukturierten Standards, die ständig überprüft werden. So kann eine größtmögliche Sicherheit und Transparenz geboten werden.

Mitglied im OcuNet-Verbund:

Qualität im Auge - Das ist das Ziel des überregionalen OcuNet Verbundes von augenchirurgischen Operationszentren und den mit diesen Zentren zusammenarbeitenden ca. 1.200 behandelnden Augenärzten. Mehr als 62.000 Menschen sind im Jahr 2006 in einem der sieben OcuNet Zentren am Auge operiert worden. Jeder Einzelne von ihnen konnte sich auf ein umfassendes Netzwerk von operierenden und nicht operierenden Augenärzten verlassen, deren Zusammenarbeit auf Qualität und Transparenz basiert.

OcuNet hat hierfür eine internetbasierte Ergebnisdatenbank aufgebaut, in die sowohl die operierenden Augenärzte als auch die Kollegen, zu denen die Patienten zu Vor- und Nachuntersuchungen gehen, ihre Untersuchungsergebnisse und operative Daten eingeben. Diese Datenbank aufzubauen und zu pflegen, war und ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch die Auswertung des Testlaufs belegt das große Potenzial: Die Datenbank wird eine vergleichende Qualitätssicherung der Zentren ermöglichen. Dieses Benchmarking dient dem Wohl der Patienten: Es liefert wertvolle Hinweise, wie die Behandlungsqualität noch verbessert werden kann.

Soziales Engagement

Dr. Ralf Gerl und sein Team der Augenklinik Ahaus setzen sich bereits seit vielen Jahren für unterschiedliche gemeinnützige Projekte ein. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in Dritte-Welt und Schwellenländer.



Team Uganda mit operierten Patienten



Technik und Know-how

Dr. Gerl besucht zusammen mit seinem Team die Augenkliniken vor Ort, vermittelt medizinisches Know-how und schult die einheimischen Ärzte und Krankenschwester im Umgang mit neuen Geräten und Operationstechniken.

Bau einer Augenklinik in Uganda

Seit 2010 setzt sich die Augenklinik für die Verbesserung der augenärztlichen Versorgung der ugandischen Bevölkerung ein. Neben mehreren Besuchen in Uganda und der ehrenamtlichen Behandlung von Patienten konnte Dr. Gerl bereits mehrfach Delegationen aus Uganda in Ahaus begrüßen. In enger Zusammenarbeit mit Bazungu e.V. und der Regierung Ugandas ist der Bau einer Klinik im kommenden Jahr geplant.

Mehr über das Projekt und den Bazunga e.V. erfahren Sie auf der Seite der Augenklinik Ahaus.

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Themenabende



Zusammen mit der Augenklinik Ahaus bieten wir Ihnen Themenabende an, um sich zu informieren. Wählen sie einen Themenabend aus und wir leiten Sie auf die Seite der Augenklinik Ahaus weiter, wo Sie sich anmelden können.


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Älteste Patientin in der Augenklinik Rheine

Mit Spannung erwartete Maria Teigeler den ersten Kontrolltermin nach der Operation am Grauen Star. Im stolzen Alter von 101 hat sich die rüstige Rentnerin den erfahrenen Händen von Dr. Ralf Gerl, dem ärztlichen Direktor der Augenklinik Rheine, anvertraut..



Maria Teigeler beim ersten Kontrolltermin nach der Operation am Grauen Star- Im stolzen Alter von 101 Jahren



„Dr. Gerl hat mir keine Wunder versprochen, aber erklärt, dass noch etwas zu machen wäre“, beschreibt Teigeler ihren Entschluss zur Operation. Die Entscheidung wollte gut überlegt sein, war sie doch 20 oder mehr Jahre nicht mehr beim Augenarzt gewesen.

„Nachdem mir eine Rheiner Augenärztin damals ganz platt auf den Kopf eine kommende Erblindung wegen einer Netzhautablösung prognostizierte, habe ich mich einfach geweigert, je wieder zum Augenarzt zu gehen. Zum Glück hat sie nicht rechtbehalten, erinnert sich Teigeler erleichtert. Ihr Sohn Werner brachte dann die Idee einer möglichen Operation vom  Besuch eines Themenabends über den Grauen Star in der Augenklinik Rheine mit nach Hause: “Unser Hausarzt war auch einverstanden. Jede andere Operation müsse er ablehnen, aber gegen eine Operation des Grauen Stars bestünden aus seiner Sicht keine Bedenken“.

Arztbesuche versucht die im Dezember 1913 geborene rüstige Rentnerin möglichst zu vermeiden. Lieber geht sie in Ausstellungen und spielt leidenschaftlich gerne Skat. Mit 10-20% mehr Sicht nach der Operation geht dies alles wieder leichter. „Meine Söhne spielen ab und zu mit mir Karten – soweit sie das noch können. Sie sind ja nun auch nicht mehr die Jüngsten“, schmunzelt sie.

Obwohl die Älteste von fünf Schwestern – nur der Bruder, einziger Junge, war ein Jahr älter – hat sie alle Geschwister um viele Jahre nun schon überlebt. „Ich musste früh Verantwortung für die jüngeren Geschwister übernehmen. Mein Bruder hingegen wurde sehr verwöhnt“, tauchen Erinnerungen auf.

„Während der Kriegs- und Nachkriegszeit bin ich gezwungenermaßen sehr oft bei Wind und Wetter täglich ca. 20 km mit dem Rad zu meiner Arbeitsstelle bei der Sparkasse gefahren“. Nach ihrer Heirat hat sie zwei Kinder großgezogen und freut sich jetzt über die Besuche der drei Enkelkinder mit Anhang. „Die Urenkel lassen noch auf sich warten. Aber vielleicht darf ich das auch noch erleben“, freut sich Teigeler über ihre einigermaßen noch zufriedenstellende Gesundheit.

„Besser Sehen bringt jeden Tag sehr viel zusätzliche Lebensqualität“, erklärt Dr. Gerl seine Motivation beim Alter keine Grenzen zu setzen. In seiner langen Laufbahn hatte er, als die Operation des Grauen Stars noch kein Routineeingriff war, als einziger Arzt in Deutschland den Mut ein Baby am Grauen Star zu operieren.

Inzwischen gehört die Operation des Grauen Stars zu den am häufigsten vorgenommenen Eingriffen in Deutschland. „Eine so muntere und lebenslustige Patientin im stolzen Alter von 101 Jahren zu operieren war für mich eine besondere Ehre“, erzählt Gerl, dessen Schwiegermutter auch 100 Jahre alt geworden ist. „Auch sie war eine leidenschaftliche Kartenspielerin, vielleicht hat das ja miteinander zu tun“, lächelt er.